Der Caritasverband Brilon feierte am Freitag, 11. September, sein 80-jähriges Bestehen im Bildungshaus St. Bonifatius in Elkeringhausen. Zum Veranstaltungsort gehörten die Zeltkirche für den Festakt sowie die Bonny Range, auf der am Nachmittag ein offenes Beisammensein stattfand. Über 450 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wohlfahrtspflege, Ehrenamt sowie der Dienstgemeinschaft und Menschen, die die Caritas Brilon begleitet, nahmen teil. Gemeinsam setzten sie ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und regionale Verbundenheit. „Zusammen geht was: Caritas verbindet Generationen“, lautete das Jubiläumsmotto.
Im Festakt blickte Vorstand Heinz-Georg Eirund auf die Geschichte des Verbandes und die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen. Er erinnerte an die Gründung des Caritassekretariats Brilon im Jahr 1946 und an das damalige Motto: „Jede Zeit ist Gottes Zeit. Und Gott braucht uns. Jetzt!“
In der Öffentlichkeit werden derzeit intensiv die angekündigten Reformen des Sozialstaates diskutiert. Globale und nationale Krisen führen dazu, dass der Sozialstaat nicht mehr wie gewohnt finanzierbar ist.
Heinz-Georg Eirund, Vorstand des Caritasverbandes Brilon, schreibt in einem Brief an alle Haupt- und Ehrenamtlichen der Kirche in Waldeck und Hochsauerland-Ost dazu: „Die geplanten Reformen werden aber zu so massiven Veränderungen führen, die die Versorgung extrem einschränken werden oder zu Unterversorgungen führen, die Betroffene und Angehörige vor große Herausforderungen stellen wird. Die Reformen sind überwiegend reine Sparpakete und eben nicht von Reformen geprägt, die notwendige Entwicklungen zulassen.“ Eirund ist es ein Anliegen, auch Haupt- und Ehrenamtliche der Kirche über die wesentlichen Veränderungen der Sozialstaatsreform zu informieren. Dazu bietet er ein Videokonferenz am 14.10.2026 von 19 bis 20 Uhr an.
Den gesamten Brief finden Sie hier zum Download:
2026-09-16 Kirche_Brief_Sozialstaat