Pastoraler Prozess

Die Zukunft der Kirche gestalten

Steuerungsgruppe PR Korbach Die Steuerungsgruppe des Pastoralen Raumes Korbach: vlnr. Thomas Falke, Barbara Schirm, Dechant Bernd Conze, Melanie Butterweck, Bettina Schattel, Carola SchillmllerFoto: B.Schirm

Herausforderungen erkennen, Visionen entwickeln, in die Zukunft blicken: Um auf die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft in der heutigen Zeit einzugehen und zukunftsfähige Ansätze herauszuarbeiten, hat die Steuerungsgruppe im Pastoralen Raum Korbach jetzt ihre Arbeit aufgenommen.

Konkret bedeutet dies, dass die Steuerungsgruppe in einem ersten Schritt ein Stimmungsbild der Katholiken des Pastoralen Raums Korbach einholt. Diese besteht aus den Ehrenamtlichen Melanie Butterweck (Eppe), Thomas Falke, Carola Schillmöller und Bettina Schattel (alle Korbach), sowie der Gemeindereferentin Barbara Schirm und Dechant Bernd Conze. Die Mitglieder repräsentieren verschiedene Generationen und Milieus, die hilfreich verschiedene Themenkomplexe einbringen können und versuchen, zukunftsorientierende Impulse zu geben. Darüber hinaus stehen der Steuerungsgruppe zwei externe Beraterinnen, Friederike Plümpe (Willebadessen) und Barbara Hucht (Warburg), zur Seite. Um herauszufinden, welchen Stellenwert die Kirche für die Menschen vor Ort hat und welche Vorstellungen, Wünsche und Anforderungen sie auch an diese stellen, wird momentan eine Umfrage vorbereitet, die von möglichst vielen der rund 6.000 Katholiken des Verbunds ausgefüllt werden soll.

Ziel ist es, ein neues Konzept für die inhaltliche Ausrichtung des Pastoralen Raums Korbach zu entwickeln, dem die Gemeinden Eppe, Hillershausen, Korbach und Willingen angehören. Im Vordergrund steht dabei die Fragestellung, welche Aufgabe und Bedeutung die Kirche in der heutigen Zeit hat – und wo sie sich in der Zukunft sieht. Dazu soll zunächst die Situation vor Ort analysiert werden, um daraus entsprechende Zielsetzungen und Richtungen für die Zukunft herauszuarbeiten. Die aufkommenden Fragestellungen sollen und können nicht allein von der Steuerungsgruppe beantwortet werden, vielmehr möchte sie möglichst viele Menschen ermutigen, am Austausch und der Kommunikation der unterschiedlichen Gemeinden, die im Pastoralen Raum zusammengeführt werden, teilzunehmen.

„Wir nehmen diese Aufgabe gern an, da es richtig und wichtig ist, mit den Mitgliedern unserer Gemeinden ins Gespräch zu kommen, um auch künftig nah an den Problemen, Wünschen und Sorgen der Menschen zu sein“, betont Dechant Bernd Conze. „Dabei sind wir sehr stark auf die Mitarbeit der Gemeinden angewiesen.“ Konkret werden würde dies zunächst bei der Umfrage in Form von Fragebögen, bzw. Interviews, später bei der Auswertung. „Wir freuen uns daher über jegliche Unterstützung.“

Die Umfrage startet ab Frühsommer in den Gemeinden und soll bis spätestens Ende dieses Jahres ausgewertet sein. Diese Informationen bieten dann eine Arbeitsgrundlage, auf Basis dieser dann bei den monatlich stattfindenden Treffen der Steuerungsgruppe die weiteren Ziele herausgearbeitet werden. „Dabei wollen wir einen vielfältigen Blick auf die Menschen unseres Pastoralen Raums und deren Vorstellungen bekommen“, erläutert Gemeindereferentin Barbara Schirm. „Denn nur, wenn wir Gutes bewahren aber auch unseren Blick für Neues öffnen, können wir in eine Zukunft blicken, in der die Kirche auch wie jetzt noch einen entscheidenden Stellenwert im Leben der Menschen hat – und diesen bewahren“, betont Dechant Conze.